Die Pfarrkirche

Das Äußere der Kirche:

Die denkmalgeschützte Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche ist ein mächtiger nach Norden ausgerichteter Bau mit Walmdach und Dachreiter. Die zur Straße ausgerichtete südliche Giebelfront ist durch Rundbogenfenster und eine zentrale Portal-Fenster-Gruppe beherrscht. Das Hauptportal ist segmentbogig mit Pilasterrahmung und einem gesprengten Giebel ausgeführt. Entlang der Ostwand sind unter einem Pultdach niedrige Kapellenanbauten angefügt, wobei es sich bei dem mittleren mit vorkragendem polygonalem Schluss um die Ursprungskapelle handelt.

Das Innere der Kirche:

Die Kirche ist ein schlichter Barockbau, das Langhaus trägt ein Tonnengewölbe, an das Langhaus angebaut die Seitenkapellen.

An der Decke des Langhauses befinden sich drei Gemälde:

  • Vorne – eine DarsteIIung der hl. Barbara, eine der vierzehn Nothelfer und Patronin der Bergleute;
  • in der Mitte – der hl. Viktor und die hl. Corona;
  • hinten über der Orgel – die hl. Cäcilia, die Patron in der Kirchenmusik.

Die Kreuzwegbilder stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts; die vier Glasfenster wurden um 1900 gestiftet und an Stelle der alten eingesetzt.

Der Hochaltar:

Bekommt 1858-60 sein heutiges Aussehen, ein schlichter Barockaltar, Altartisch und Aufbau (Retabel) aus Holz. An der Spitze oben ein ovales Ölgemälde, das das Martyrium der hl. Corona darstellt. Darunter in der Vitrine die Statue der hl. Corona mit zwei Palmen in den Händen, als Zeichen ihres Martyriums als auch für ihre Todesart. Links da von die Statue des hl. Florian, als Märtyrer gestorben am 4. Mai um das Jahr 304 n. Chr, in Lorch bei Enns, Oberösterreich. Auf der rechten Seite die Statue des hl. Sebastian, der wie Florian römischer Soldat war und wie dieser als Märtyrer in der Christenverfolgung des römischen Kaisers Diokletian starb. Der Tabernakel wurde im Zuge der liturgischen Reform und des Aufstellens des Volksaltars, vom Hochaltar in die rechte Seitenmauer der Apsis verlegt.

Die Seitenkapellen:

Am Langhaus auf der rechten Seite befinden sich drei Seitenkapellen.

 Vorne die „Marienkapelle“ mit einer Schutzmantelmadonna, eine Schnitzerei aus dem Mühlviertel, 1969.

In der Mitte die „Kreuzkapelle“, der älteste Teil, der Überrest von der ehemaligen Kapelle, mit einer Kreuzigungsgruppe um 1900, links unter dem Kreuz Maria, die Mutter Jesu, rechts davon Mariavon Magdala und Johannes.

Zwei Bilder an den Seitenwänden erzählen die Geschichte von St. Corona:

Linkes Bild: zwei Holzfäller finden die Coronastatue; weiters sind die zwei Kapellen und die Kirche zu Ehren der hl. Corona abgebildet.

Rechtes Bild: Kirchberg am Wechsel mit der alten gotischen Kirche und dem Chorfrauenstift, sowie mit der Wolfgangskirche. In der Mitte des Bildes wird die Auffindung der Coronastatue dargestellt.

Hinten die dritte Kapelle, die „Beichtkapelle“, mit dem Kreuz und der Statue des hl. Judas Thaddäus, einer der zwölf Apostel. Rechts über dem Beichtstuhl ein Votivbild, das ein Gelöbnis der Kirchberger anlässlich einer verheerenden Viehseuche darstellt. Sie geloben eine alljährliche Wallfahrt zum Fest des hl. Patrizius, dem Viehpatron, am 11. März in die Coronakirche zu machen, worauf die Seuche zum Stillstand kommt. Im Hintergrund, in der Talsenke,. ist die früheste bekannte bildliche Darstellung von Sachsenbrunn zu sehen. Im Himmel des Bildes sind die beiden Heiligen, Corona und Bischof Patrizius dargestellt.

Vorraum Seiteneingang:

Ein Votivbild zeigt die Mönichwalder Wallfahrer, die sich in der Coronakirche befanden, als in diese während eines Gewitters ein Kugelblitz einschlug.

Renovierungen 2016:

2016 wurde die alte Pfeifenorgel durch eine elektronische Orgel ersetzt und die drei Deckenbilder restauriert.